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Biomechanik - Form und Funktion des Bewegungsapparates

Deutscher Ärzte-Verlag 2005
ca. 500 Seiten, ca. 700 vierfarbige Abbildungen
Hardcover, 16,5 x 23,8 cmISBN 3-7691-1192-3
ca. € 149,00 / SFR 225,00Die Biomechanik stellt eine wichtige Grundlage dar für eine erfolgreiche Tätigkeit in der Orthopädie, in der orthopädischen und Unfallchirurgie, in der Physiotherapie und Rehabilitation.
Der Autor dieses Lehrbuchs ist Anatom. Seit Jahrzehnten und immer in enger Kooperation mit Chirurgen und Orthopäden beschäftigt er sich mit der Biomechanik des menschlichen Bewegungsapparates. Es ist ihm gelungen, dieses oft kompliziert und theoretisch erscheinende Thema verständlich und anschaulich darzustellen. Er vermittelt dem Leser die nötigen biologischen und physikalischen Kenntnisse, verdeutlicht die enge Verknüpfung von Biologie und Mechanik, zeigt prinzipielle Zusammenhänge auf und bietet einen hervorragenden Einstieg in das weite Gebiet der Biomechanik.
Herr Professor Kummer wurde mit dem diesjährigen AIOD Preis für besondere wissenschaftliche Verdienste ausgezeichnet.
Fixateur Externe

Gernot Asche Wolfgang Roth Ludwig Schroeder (Hrsg.)
Fixateur Externe
Standard-Indikationen, Operationsanleitung und Montage-Beispiele
Einhorn-Presse Verlag 2002
ISBN 3-88756-810-9In der neuen Operationsanleitung für den Fixateur Externe HOFFMANN II werden Standardanwendungen anhand von Indikationen und Montagemöglichkeiten aufgezeigt.
Themen zur dynamischen Frakturheilung sowie Stabilitätsmessungen der einzelnen Fixateurkomponenten mit Montagebeispielen bilden den Auftakt. Standardanwendungen, ihre Indikation, Montageanleitungen und Fallbeispiele werden verständlich, und schrittweise illustriert, von verschiedenen, kompetenten Verfassern dargestellt. Die Schwerpunkte bilden hier Tibiafrakturen, distal, proximal und im Schaft, Radiusfrakturen, Frakturen des Sprunggelenkes sowie des Oberschenkels und Frakturen der Finger.
Die jetzt vorliegende 2. Auflage wurde um neue Techniken mit neu entwickeltem Osteosynthesematerial - inbesondere für Frakturen des gelenknahen Bereiches - erweitert.
Als besondere Anwendungen des Fixateur Externe werden Frakturen des Beckens und die Indikationsstellung bei kindlichen Frakturen behandelt. Den Abschluß der Operationsanleitung für den Fixateur Externe HOFFMANN II bildet eine ausführliche Beschreibung der Fixateurnachbehandlung und seiner Pflege.
Komplikationen bei der operativen Knochenbruchbehandlung

H.J. Egbers, W. Roth, L. Schroeder (Hrsg.)
Komplikationen bei der operativen Knochenbruchbehandlung
Wachholtz-Verlag Neumünster 1998
ISBN 3-529-09982-1Die opertative Knochenbruchbehandlung hat seit Einführung der Marknagelung durch Küntscher 1939 ständig Fortschritte gemacht. Nach früherer Polarisation zwischen Plattenosteosynthese und Marknagelung scheinen nun die Indikationen für die verschiedenen operativen Verfahren in den Grundzügen festgelegt. Über Probleme und Komplikationen wird jedoch wenig gesprochen, sei es aus fehlender Selbstkritik oder aus Angst vor forensischen Konsequenzen.
Der vorliegende Band gibt die Vorträge der 6. Jahrestagung der AIOD Deutschland e.V. in Kiel wieder mit dem Hauptthema: "Komplikationen bei der operativen Knochenbruchbehandlung." Komplikation bedeutet laut Brockhaus das "Zusammenwickeln oder Verwickeln". Im Allgemeinen bedeutet es "Schwierigkeit" oder "plötzlich eintretende Erschwerung". Dieses haben wir alle im Rahmen der Auswirkungen des Gesundheitsstrukturgesetzes spüren müssen.
Medizinsch wird die Komplikation als ein Ereignis verstanden, das den Verlauf von Krankheiten und Verletzungen erschwert. Ziel dieses Buches ist es, diese "Erschwernisse" der operativen Knochenbruchbehandlung aufzuzeigen.
Neben den allgemeinen Komplikationen werden die möglichen Komplikationen bei der operativen Knochenbruchbehandlung der langen Röhrenknochen und der gelenknahen Frakturen ebenso beschrieben, wie die Behandlung von Wirbelsäulenverletzungen, Beckenbrüchen und Knochenverletzungen an Hand und
Fuß sowie bei Kindern und Jugendlichen. Den Abschluß bildet die Differenzierung zwischen Komplikation und Kunstfehler.Böhler schreibt in seinem Vorwort der ersten Auflage der "Technik der Knochenbruchbehandlung" (1929): "Da die Ergebnisse der Behandlung nicht überall gute sind, suchte ich die Fehler zu finden, welche an den
Mißerfolgen die Schuld tragen." Möge dieser Band zur "Fehlerfindung" und Aufdeckung der Komplikation, zur "Aufrichtigkeit den Tatsachen gebenüber" (Leriche 1954) und damit zur besseren Versorgung unserer Patienten und zur Qualitätssicherung beitragen.Der Gamma-Nagel

R.H. Gahr K.-S. Leung M.P. Rosenwasser W.Roth (Hrsg.)
Der Gamma-Nagel
Standortbestimmung nach den ersten 10 Jahren
Einhorn-Presse Verlag 1998
ISBN 3-88756-804-4Mit der Vorstellung des Gamma-Nagels vor zehn Jahren durch G.Taglang und A.Grosse wurde die Therapie der hüftgelenknahen Femurfrakturen um ein grundlegend neues operatives Prinzip erweitert.
Die Gammanagelung - von G.Küntscher bereits in den 60er Jahren in Form des Y-Nagels konzeptionell vorbereitet - vereinigt die biomechanischen Vorteile eines axialen intramedullären Kraftträgers mit dem Prinzip der dynamischen Schenkelhalsschraube.
Zahlreiche Neuentwicklungen der letzten Jahre haben seither das Gamma-Nagel-Prinzip aufgegriffen bzw. nachempfunden. An dem vorliegenden Buch haben zahlreiche nationale und internationale Autoren mitgewirkt und ihre Erfahrungen zusammengetragen, die zum Teil bis in die Anfänge der Gamma-Nagel-Entwicklung zurückreichen.
Die Markraum-Osteosynthese

R.H. Gahr, H. Krämer (Hrsg.)
Die Markraum-Osteosynthese
Wachholtz-Verlag Neumünster 1996
ISBN 3-529-09980-5Der vorliegenden Band referiert die wesentlichen Vorträge der 5.Jahrestagung der A.I.O.D Deutschland e.V., die im Oktober 1996 in Dortmund stattfand.
1939, bei der Erstpublikation durch Küntscher, konnte niemand ahnen, welche Bedeutung die Marknagelung in der modernen Unfallchirurgie erlangen würde. Über Jahre als Außenseitermethode belächelt und bekämpft, erlangte die Marknagelung im letzten Jahrzent weltweit die ihr zustehende Bedeutung.
Markraumosteosynthesen verknüpfen in idealer Weise den modernen Trend zu minimalinvasiven, gewebeschonenden Osteosynthesen mit den Forderungen nach einer frühzeitigen Belastungsfähigkeit.
Im letzten Jahr konnten wir in einem würdigen Rahmen in Nürnberg den 25.Geburtstag des Verriegelungsnagels feiern. Es gilt heute längst nicht mehr, den Stellenwert der Markraumosteosynthese zu belegen. Das Augenmerk gilt vielmehr der Frage nach dem optimalen Implantat für die jeweilige Indikation, der Optimierung vorhandener Systeme und der Vermeidung von Komplikationen. Ergebnisse der Grundlagenforschung helfen, frühere empirisch gewonnene Erkenntnisse zu verstehen und zu untermauern.
Zahlreiche Innovationen zeigen, daß die Entwicklungen der letzten Jahre auf dem Gebiet der Markraumosteosynthesen noch nicht abgeschlossen sind. Gleichwohl müssen wir uns hüten, euphorisch das Indikationsspektrum der Markraumosteosynthesen ständig zu erweitern und in dieser Hinsicht einer Dogmatisierung des Themas zu verfallen, sondern es gilt, die Indikationen zur Markraumosteosynthese streng und objektiv zu definieren, zu hinterfragen und gegenüber anderen Therapieverfahren wissenschaftlich abzuwägen.



